Drohnen sind für die USA zum effektiven Angriffsmittel geworden

Im Kampf gegen die Taliban und gegen Terroristen setzen die USA immer häufiger auf Drohnen. Taktisch erfolgreich, gefährdet die Waffe aber die strategischen Ziele der USA. Ein Artikel von Andreas Mink: Obamas Waffe der Wahl
Das Pentagon weist solchen roboterhaften Waffen bei allen Truppengattungen eine immer grössere Rolle zu. Gleichzeitig haben sich die taktisch effektiven Angriffe per Drohne in den pakistanischen Stammesgebieten zu einem politischen Problem für Islamabad und die Regierung von Barack Obama entwickelt. Im Wahlkampf hatte Obama die amerikanischen Luftangriffe in Afghanistan generell wegen der hohen Zahl ziviler Opfer noch als «kontraproduktiv» kritisiert. Auf Anordnung von Obamas Vorgänger, George Bush, laufen die Angriffe in Pakistan seit August 2008 ohne Absprachen mit Islamabad, damit die Militärs die Taliban nicht warnen. Laut Presseberichten will Obama die Drohnenangriffe auf die pakistanische Provinz Baluchistan ausweiten, ein Rückzugsgebiet der Taliban.

TED Talks: How technology's accelerating power will transform us

TED Talks - Ray Kurzweil: How technology's accelerating power will transform us About this talk Inventor, entrepreneur and visionary Ray Kurzweil explains in abundant, grounded detail why, by the 2020s, we will have reverse-engineered the human brain and nanobots will be operating your consciousness. About Ray Kurzweil Ray Kurzweil is an engineer who has radically advanced the fields of speech, text, and audio technology. He's also one of our finest thinkers, revered for his dizzying -- yet convincing --… Full bio and more links

TED Talks: Military robots and the future of war

Bleiben wir beim Thema "künstliche Intelligenz" diesmal mit der aktuellen auch sehr interessanten Frage nach der Zukunft von AI  - Artificial Intelligence - und Robotik im Zusammenhang mit Militärrobotern und den Kriegen der Zukunft. Ich habe ja schon öfters Schleichwerbung für die TED Talks gemacht und mache es auch gerne noch mal, denn die TED Talks sind für mich eine wunderbare Quelle an hochwertigen Debatten zu wichtigen sozialen, politischen und philosophischen Themen. Am meisten Spaß machen die TAD Talks auf dem kostenlosen open source Video Player und Torrent Client Miro TED Talks: P.W. Singer on Military robots and the future of war About this talk In this powerful talk, P.W. Singer shows how the widespread use of robots in war is changing the realities of combat. He shows us scenarios straight out of science fiction -- that now may not be so fictitious. About P.W. Singer In P.W. Singer's most recent book, "Wired for War," he studies robotic and drone warfighters -- and explores how these new war machines are changing the very nature of human conflict. He has… Full bio and more links

Singularität und die Zukunft der künstlichen Intelligenz

Mit Artificial Intelligence oder künstlicher Intelligenz verbinden die meisten Leute nur vage Assoziationen von Robotern, Singularität, Schwarmintelligenz, Cyberkrieg, Cyborgs... Doch was bedeuten diese Begriffe und wohin führt die entwicklung dieser Technologien? In einem unglaublich spannenden Vortrag auf dem Singularity Summit 2007 stellt James Hughes vom die wichtigsten Fragen zu diesem komplexen Thema: James Hughes talk at Singularity Summit Hier ist sein Vortrag als Podcast bei IT Conversations: James Hughes - Waiting for the Great Leap...Forward?
In this talk from the 2007 Singularity Summit, James Hughes predicts that while artificial general intelligence is likely, it is also likely to seem alien to our way of thinking and difficult to control. He also discusses some of the rarely mentioned negative impacts AGI could have on society.
Most Singularitarians have positive visions about the future with artificial general intelligence, but James Hughes of the Institute for Ethics and Emerging Technologies sees a different future. In this talk from the 2007 Singularity Summit, he describes some ways that AGI will feel different and alien from us, and the negative effects that it could have on society. While humans are the most familiar example of intelligence, organizations provide another form of intelligence that we can look to when we imagine how AGI will behave. Companies and governments know more than one person can know and replace their components the same way biological organisms do, but they don't act like human culture. Like organizations, AGI will both magnify human intentions and develop its own, that might or might not coincide with human interests. Even if artificial intelligence doesn't surpass human intelligence, it can still pose problems for society. Combine a botnet that defends itself from security measures with the annoyance of dumb biological organisms like cockroaches and you have a lot of potential problems. Intelligent augmentation (IA) should be considered as an alternative to AI because of the benefits of having human brains as control systems. Held September 8 and 9, 2007 in San Francisco, CA, the Singularity Summit brought together thinkers and pioneers to discuss the future of Artificial General Intelligence and its impact on humanity. Thanks to The Singularity Institute for Artificial Intelligence, hosts of the summit, for providing this audio.
Was ist eigentlich "Singularität"? In der Mathematik bezeichnet "Singularität" eine Stelle, an der ein mathematisches Objekt eine Besonderheit aufweist, siehe Singularität (Mathematik) und in der Physik Gegebenheiten, unter denen physikalische Gesetze nicht definiert sind, siehe Singularität (Astronomie). In unserem Zusammenhang ist allerdings eher die "technologische Singularität" (de) gemeint. Kurz erklärt: In der Futurologie bezeichnet der Begriff Technologische Singularität den Zeitpunkt, ab dem Maschinen sich mittels künstlicher Intelligenz selbst verbessern können und so den technischen Fortschritt massiv beschleunigen. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Bedeutungen des Begriffs in verschiedenen akademischen Disziplinen bei Wikipedia (en) http://en.wikipedia.org/wiki/Singularity Weitere Links zum Thema Deutsch Englisch

Workshop: German Privacy Foundation

Die German Privacy Foundation e.V. veranstaltet monatlich Schulungen und Übungen zur digitalen Selbstverteidigung. Einem allgemeinen Überblick zu Grundtechniken spurenarmer Nutzung des Web folgt ein praktischer Teil, der sich jeweils einem Thema besonders widmet. Wer seinen eigenen Laptop odr PC mitbringt, kann die Umsetzung gleich vor Ort mit kompetenten Mentoren ausführen. Special Thema: E-Mails verschlüsseln Mit den Datenschutzskandalen der letzten Monate und der Diskussion um Vorratsdatenspeicherung und Bundestrojaner wird das Thema Datensicherheit immer wichtiger. Da ein großer Teil unserer Kommunikation heute über E-Mails abläuft, wächst auch hier das Bedürfnis nach Verschlüsselung. Themen: * Warum sollte ich meine Kommunikation überhaupt verschlüsseln? * Was sind die Verschlüsselungsverfahren S/MIME und OpenPGP? * Nach einem einstündigen Vortrag folgt ein Praxisteil, in dem Hilfe bei der Konfiguration des eigenen Computers angeboten wird. Gerne können Sie daher Ihren Laptop (Mac, Linux oder Windows) mitbringen. Weitere Informationen

History of the Internet

History of the Internet from PICOL on Vimeo. Melih Bilgil hat als Diplomarbeit an der FH-Mainz die “Geschichte des Internet” von Mercedes Bunz mit Picol-Icons visualisiert. Schön zu sehen, dass das Internet nicht nur amerikanische, sondern vor allem auch europäische Wurzeln hat. "History of the Internet" is an animated documentary explaining the inventions from time-sharing to filesharing, from Arpanet to Internet. You can see the credits and more information on this movie on http://www.lonja.de/motion/mo_history_internet.html

BKA überwacht BKA-Seitenbesucher

Es ist einfach kaum zu fassen! Mal ehrlich - ich finde Leute die sich freiwillig die Seiten des BKA ansehen ja auch etwas suspekt (ok - Journalisten und andere müssen das ja beruflich tun), aber dass das BKA es anscheinend spannend findet gerade die Leute zu überwachen die die Seite des BKA besuchen erreicht eine bestimmte Absurdität die eigentlich lustig wäre, wäre es nicht so traurig. Nun darf das BKA die Leute die sich für Seiten des BKA interessieren nicht mehr überwachen. Och! ist ja gemein! Doch wer glaubt schon daran, dass die sich daran halten würden? Hier ein paar Stimmen dazu:

BKA-Honeypot www.bka.de

Die Homepage des Bundeskriminalamts hat den Kriminalisten als Honeypot gedient, um Mitglieder der "militanten gruppe" (mg) identifizieren zu können. Dies wurde im Rahmen eines Berliner Prozesses bekannt, der gegen drei Personen geführt wird, die der versuchten Brandstiftung von Bundeswehrfahrzeugen angeklagt sind. Mit der Aufdeckung des Sachverhaltes werden die Hintergründe der interessieren, ja sicher auch gern selber welchen machen. Das BKA hatte alle BesucherInnen der eigenen Seite über die militante gruppe (mg)gespeichert und ihre Daten überprüft. Angeblich, um die Mitglieder der mg zu finden. Durften sie aber auch nicht und hätten es angeblich dann gelassen.

Deep Packet Inspection: Nur ein Thema für Geeks?

Update: Nun ist auch ein Artikel von Ralf Bendrat in deutscher Sprache zum Thema erschienen: Deep Packet Inspection in der Diskussion
Die relativ neue DPI-Technologie , mit der die ISPs in Echtzeit in unseren Internet-Traffic reinschauen und die Paktete anhand des Inhalts zensieren, bremsen, an die NSA weiterleiten oder andere Sachen damit machen können, gerät langsam aber sicher in die öffentliche Debatte. Im Kern geht es hier um eine potenziell disruptive Technologie, die die Grundlage für viele Debatten über Internet-Filter, Netzneutralität, Peer-to-Peer-Traffic, Echtzeit-Überwachung, verhaltensbasierte Werbung und vieles mehr ist. Auf breiter Fläche installiert würde sie das Grundmodell des Internet - dass die Protokoll-Schichten klar getrennt sind und auf TCP/IP-Ebene nur die Endpunkte entscheiden, was sie mit den Daten anfangen ("End-to-End-Principle" ), untergraben. Allerdings gibt es auch legitime DPI-Anwendungen, etwa im Bereich der Firewalls, und das Problem, dass bisherige Ansätze wie Congestion Management an den TCP-Endpunkten oder Active Queue Management auf Router-Ebene mit "unfair" Bandbreite verschlingenden Anwendungen nicht umgehen können, wird auch schon in der IETF diskutiert .
Zu seinemDeep Packet Inspection versucht "Deep Packet Inspection: Reading List and Call for Paper"
When I started my research project about the governance of Deep Packet Inspection (DPI) almost a year ago, there was basically no social-scientific or even political science literature about it. Some political reporting about it was done by specialized online sources like Ars Technica (hat tip to Nate Anderson for covering the issue so well and early), but all the academic literature on DPI was from some geeks publishing in computer engineering journals. Don't get me wrong, I love geeks, but sometimes they just get lost in the amazing technology options and forget about the political implications... Of course, there is a lot more literature around on Net Neutrality, Internet Privacy and other related issues. But the fact that so few researchers have yet even mentioned Deep Packet Inspection or even systematically addressed it is also a sign that many of them are not really aware of the underlying technology trends here... I would love to see more social-scientific, legal, and philosophical studies on DPI, e.g.
Den ganzen Artikel weiterlesen: Deep Packet Inspection: Reading List and Call for Paper

Geoweb: Zeitreise mit "Augmented Reality"

Virtuelle Zeitreise (in die Vergangenheit) bald möglich: Wissenschaftler des Fraunhofer-Institutes für graphische Datenverarbeitung (IGD) stellen auf der CeBIT (Halle 9, B40) das Konzept der "mobilen Augmented Reality" vor: Zu einem Gebäude wird passendes historisches Fotomaterial auf ein Smartphone geschickt. So soll Geschichte "live" erlebt werden können.
Wer möchte sich nicht gerne in der Geschichte zurückversetzen lassen, etwa in Berlin über den Alexanderplatz zu Zeiten von Alfred Döblin schlendern oder sehen, wie das war mit der Mauer, die die Stadt teilte? Die Forscher des Fraunhofer IGD können diesen Wunsch mit einem System bedienen, dass sie als erweiterte Realität bzw. als "Augmented Reality" bezeichnen. Dabei wird die Kamera im Smartphone zum magischen Blick in die Vergangenheit genutzt: "Das im Display angezeigte Bild einer gerade betrachteten Sehenswürdigkeit wird nahtlos mit historischen Fotografien und Erläuterungen überblendet." Die von den Forschern entwickelte Technik ermittelt Position und Blickrichtung des Fotos und sucht das passende historische Material aus.
Den ganzen Artikel bei Heise weiterlesen: Fraunhofer stellt "Augmented Reality" für Mobiltelefone vor

OSLO: Open Sharing of Location-based Objects

Oslo ist eine Stadt in Norwegen? Stimmt, es ist aber auch der Name einer neuen Web2.0 Initiative der es um die Interoperabilität von Geodaten zwischen verschiedenen Plattformen, wie etwa social Networks geht. TechCrunch schreibt dazu: OSLO aims to break down mobile social network barriers
We’ve had OpenId to make the transport of your ID easier between Web sites. We’ve had initiatives on Data Portability to make it easier for you to move your data around between social networks and other apps. But what we haven’t had yet is a way to allow you to share your location between different mobile social platforms. That’s something that a new, largely European-inspired, initiative hopes to address. The alliance, called OSLO (Open Sharing of Location-based Objects) includes many of the players in mobile social networking and location-based social software. Twelve startups, all of whom serve their users with location-based services, have signed an agreement to enable their combined 30 million users to share location information and interact between networks. Currently most location-based systems operate in a similar fashion to instant messaging systems, and don’t interoperate. The question is, will Google’s Latitude and Yahoo!’s FireEagle come on board?