“Der Kampfbegriff Geistiges Eigentum ist falsch"

Der elektrische Reporter hat wieder einen ganz hervorragenden Film gemacht. Diesmal geht es um das Thema Urheberrecht im digitalen Zeitalter und den Kampfbegriff "Geistiges Eigentum" Thomas Hoeren ist Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, hat den Lehrstuhl für Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Universtät Münster inne und ist außerdem Mitglied in etlichen internationalen Gremien und Fachausschüssen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehört das Urheberrecht in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Elektrischer Reporter – Thomas Hoeren: “Der Kampfbegriff Geistiges Eigentum ist falsch.”

Dieses Interview im Kontext: Urheber 2.0: Jeder Nutzer ein Pirat? Urheber 2.0: Was tun, wenn keiner kauft?

Mininova: "Filesharing wird es immer geben"

In Stockholm wurde am Freitag, dem 17. April 2009 das Urteil im Strafverfahren gegen die Betreiber des Torrent-Trackers »The Pirate Bay« verkündet. Neben einer Freiheitsstrafe von einem Jahr wurden die vier Angeklagten auch zu Schadensersatzzahlungen von insgesamt 2,75 Mio. EUR verurteilt. Sie kündigten an, Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen.
Doch während bei internationalen Medienunternehmen die Sektkorken knallen, nehmen es die verurteilten Piraten ziemlich locker. Denn das Urteil vom Freitag ist nur ein weiterer Akt eines Schauspiels das sich wahrscheinlich noch über mehrere Jahre hinziehen wird. So gibt es auch zum Thema nicht nur schlechte Nachrichten und nicht nur Pessimisten. "Manche Unternehmen beginnen umzudenken und erkennen, dass der Kampf gegen Filesharing aussichtslos ist", sagt Erik Dubbelboer von Mininova, einer anderen sehr beliebten Torrent-Suchmaschine. Bei Futurezone gibt es ein schönes Interview mit ihm und Geschäftsführer Niek van der Maas über ihre Pläne mit lizenziertem Filesharing und ihre Beziehung zu The Pirate Bay. Futurezone: Mininova: "Filesharing wird es immer geben"
Kleine Presseschau zum Urteil gegen The Pirate Bay:

Mininova: Wer nicht kämpft hat schon verlohren

Ohoh das sind keine guten Nachrichten. Mininova knickt vor der Verwertungsindustrie ein und entfernt alle Torrents aus dem ihrem Tracker die in irgendeiner Weise angeblich gegen irgendeine Copyright Verletzung verstoßen. TorrentFreak kann man dazu lesen: Mininova Filters Copyright Infringing Torrents
Starting today, Mininova will use a content recognition system that detects and removes torrent files linking to copyright infringing files. The system will also prevent the torrents from being re-uploaded to mininova later on. Mininova co-founder Niek told TorrentFreak that the system will be tested for 12 weeks with only a few titles. With this trial Mininova collaborates with an association representing several TV/movie content owners. Niek couldn’t tell us which one, but our best guess would be that it’s the MPA(A). The content removal system should be seen as an extension of the existing copyright policy according to Niek, who also said that the current trial will be used to find out whether the content recognition system is a workable and effective solution.

Lawrence Lessig in Berlin: Copyright Wars

Im Rahmen der "Spielstand" Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung und den Sophiensaelen gibt es nächsten Freitag ein ganz besonderes highlight: Vergnügen und Unbehagen an der digitalen Kultur: Copyright Wars Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht der Untergang des Abendlandes beschworen wird. Aufgeschreckt durch den schwedischen PirateBay-Prozess und das Scan-Projekt von Google verstricken sich juristische Laien in den Feuilletons, betroffene Kulturschaffende und VertreterInnen der Content-Industrien in eine lautstarke Debatte zur Zukunft des Urheberrechts. Dabei nimmt die Frontstellung zwischen den BefürworterInnen einer digitalen Tauschökonomie und den AnwältInnen eines Schutzes von geistigem Eigentum Züge eines ideologisch verbohrten Kulturkampfes an. Unterschiedliche Sozialisationsmuster und Interessen scheinen eine Verständigung zwischen beiden Lagern unmöglich zu machen. Dabei liegen schon längst pragmatische Vorschläge auf dem Tisch, wie die gewandelten Konsumptions- und Produktionsbedingungen im Internet durch neue Verkehrsformen abgebildet werden könnten. So soll etwa eine Kulturflatrate den Zugang zu Tauschbörsen entkriminalisieren und gleichzeitig die Vergütung von Kreativen gewährleisten. Prof. Lawrence Lessig, Gründer der Creative-Commons-Initiative und Vordenker der Urheberrechtsevolution, versucht in einer Spezialausgabe der Reihe SPIELSTAND (www.boell.de/spielstand), die amerikanischen Erfahrungen mit den Copyright Wars für die europäische Debatte nutzbar zu machen. Vortrag und Diskussion mit Prof. Lawrence Lessig in englischer Sprache Moderation: Matthias Spielkamp
Wann: 15. Mai um 19 Uhr
Wo: Sophiensaele, Sophienstr. 18, 10178 Berlin
. "Spielstand" heißt die Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung und den Sophiensaelen. Vier Mal im Jahr werden in der offenen Diskursplattform Fragen aus der ästhetischen Praxis mit politischen Debatten konfrontiert. Zur Person: Lawrence Lessig (www.lessig.org) ist Verfassungsrechtler an der Stanford Law School und ein Guru der internationalen Netzgemeinde. Er ist ein entschiedener Kritiker eines restriktiven Copyrights im Bereich immaterieller Güter. Lessig entwickelte das Konzept einer „freien Kultur“ und unterstützt die kollaborative Arbeit an Software durch die Open-Source-Bewegung. Außerdem gründete er die Creative-Commons-Initiative und ist Mitglied der Electronic Frontier Foundation. Sein letztes Buch „Remix: Making Art And Commerce Thrive In The Hybrid Economy” (2008) ist ein flammendes Plädoyer für ein radikales Neudenken von künstlerischer und wirtschaftlicher Praxis vor dem Hintergrund gewandelter medientechnologischer Bedingungen. “Lessig's proposals for revising copyright are compelling, because they rethink intellectual property rights without abandoning them.” (The New Yorker) Freier Download unter: www.bloomsburyacademic.com/remix.htm

Pirate Bay Judge Exposed as Member of Pro-Copyright Groups

Oh mein Gott! Also sowas blödes aber auch: Der Richter der unlängst die vier "Betreiber" von "The Pirate Bay" zu hohen Geldstrafen und jeweils einem Jahr Gefängnis in erster Instanz verurteilt hat ist zufälliger Weise auch Mitglied in Schwedischen Pro-Copyright Gruppen. Na sowas aber auch. Klein ist die Welt! Auf Weired kann man dazu lesen: Pirate Bay Judge Exposed as Member of Pro-Copyright Groups
One of the four men convicted in The Pirate Bay trial is seeking to have his guilty verdict thrown out after learning that the judge in the trial is a member of two pro-copyright groups, including one whose membership  includes entertainment industry representatives who argued in the case. Stockholm district court judge, Tomas Norström told a Swedish newspaper that his previously-undisclosed entanglements with the copyright groups did not constitute a conflict of interest. The groups include the Swedish Association of Copyright, a discussion forum. Henrik Pontén of the Swedish Anti-Piracy Bureau, Monique Wadsted, a motion picture industry lawyer, and Peter Danowsky from the recording industry's IFPI are members of the  organizations, and were largely responsible for pressing the case against The Pirate Bay before the judge. Norström also sits on the board of the Swedish Association for the Protection of Industrial Property, and the Internet Infrastructure Foundation, which oversees the dot-se country code and advises on domain name disputes. Monique Wadsted is one of his colleagues at the foundation. The judge's links to the groups were reported by Swedish National Radio.

Google: Im Besitz des Wissens

Google digitalisiert die Bücher dieser Welt und macht sie in digitaler Form tendenziell allen Menschen mit einem Internetanschluss zugänglich. Was wie die Verwirklichung des Ideals der Aufklärung klingt hat allerdings den Schönheitsfehler, das es nicht die Gesellschaft ist die demokratisch verfasst über ihren Reichtum an wissen verfügt sondern ein privatwirtschaftliches Unternehmen das dem Paradigma der Profitmaximierung verpflichtet ist und nicht dem Gemeinwohl. In einem hervorragenden Artikel stellt Robert Darnton die Digitalisierung von Büchern durch Google in einen Zusammenhang mit den Idealen der Aufklärung und stellt die entscheidenden Fragen nach der Verfasstheit und dem Zugang zu Wissen. Sehr schön geschrieben, sehr lesenswert: Im Besitz des Wissens Von der Gelehrtenrepublik des 18. Jahrhunderts zum digitalen Google-Monopol
Wie eine gigantische Informationslandschaft tut sich das Internet vor unseren Augen auf. Und seit sich Google im Herbst letzten Jahres mit den Autoren und Verlegern, die die große Suchmaschine wegen Urheberrechtsverletzung verklagt hatten, auf einen Vergleich geeinigt hat, stellt sich die Frage nach der Orientierung im World Wide Web mit neuer Dringlichkeit. Während der letzten vier Jahre hat Google Millionen von Büchern, darunter zahllose urheberrechtlich geschützte Werke, aus den Beständen großer Forschungsbibliotheken digitalisiert und für die Onlinesuche ins Netz gestellt. Autoren und Verleger machten dagegen geltend, dass die Digitalisierung eine Copyrightverletzung darstelle. Nach langwierigen Verhandlungen einigte man sich auf eine Regelung, die gravierende Auswirkungen darauf haben wird, wie Bücher den Weg zu ihren Lesern finden. All jene, die Verantwortung für Forschungsbibliotheken tragen, haben ein klar umrissenes, gemeinsames Ziel: Wir wollen unsere Sammlungen öffnen und sie überall und für alle zugänglich machen. Erreichen werden wir das nur, wenn wir wachsam bleiben: möglichst weit vorausschauen, und, während wir die Augen auf die Straße richten, ab und zu in den Rückspiegel blicken. Wenn ich zurückschaue, fällt mein Blick auf das 18. Jahrhundert, die Aufklärung, auf ihren Glauben an die Macht des Wissens, und auf die Welt der Ideen, in der sie sich bewegte - kurzum, auf das, was die Aufklärer Gelehrtenrepublik nannten. Das 18. Jahrhundert dachte sich die Gelehrtenrepublik als ein Reich ohne Polizei, ohne Grenzen und ohne Ungleichheiten, es sei denn die der unterschiedlichen Begabung. Jeder würde teilnehmen können, der sich der beiden wichtigsten staatsbürgerlichen Tugenden befleißigte: Schreiben und Lesen. Die Autoren brächten ihre Ideen zu Papier, und die Leser würden sie beurteilen. Dank der Macht des gedruckten Wortes würden sich diese Beurteilungen in immer weiteren Kreisen verbreiten und am Ende würde das bessere Argument obsiegen. ... und weiter ... Es hätte auch anders kommen können. Wenn man auf die Geschichte der Digitalisierung seit den 1990er-Jahren zurückblickt, erkennt man heute, dass eine große Chance vertan wurde. Der US-Kongress und die Library of Congress oder auch ein großer Zusammenschluss von Forschungsbibliotheken und Stiftungen hätten dasselbe Projekt bei überschaubaren Kosten ebenfalls bewerkstelligen und dabei das Interesse der Allgemeinheit an die erste Stelle setzen können. Durch eine Aufteilung der Kosten hätten Autoren und Verleger ihre Lizenzeinkünfte bekommen, während der Zugang zu den Textarchiven frei zugänglich oder gegen eine erschwingliche Gebühr gewährleistet geblieben wäre. Wir hätten eine digitale Nationalbibliothek schaffen können - ein dem 21. Jahrhundert entsprechendes Gegenstück zur Bibliothek von Alexandria. Aber die öffentlichen Institutionen haben die Chance verschlafen - und derweil ergriff Google die Initiative und fing einfach an, die Bücher einzuscannen. Es mag eine unbeabsichtigte Nebenwirkung sein, aber Google hat jetzt ein Monopol, nicht auf Eisenbahnen oder Stahl, sondern auf den Zugang zu Informationen. Es gibt keinen einzigen ernstzunehmenden Konkurrenten. Microsoft hat vor einigen Monaten sein Großprogramm zur Digitalisierung von Büchern aufgegeben, und andere Unternehmen wie Open Knowledge Commons (ehemals Open ... und weiter ... Die Verfechter des freien Marktes werden einwenden, dass der Markt sich selbst reguliert. Wenn Google zu viel verlangt, werden die Kunden ihr Abonnement kündigen, und Google muss den Preis wieder senken. Doch bei den institutionellen Lizenzen besteht gar keine direkte Verbindung zwischen Angebot und Nachfrage. Die Studierenden, Mitglieder der Fakultäten und öffentlichen Bibliothekare bezahlen das Abonnement ja nicht aus eigener Tasche. Das Geld kommt aus dem Bibliotheksetat, und wenn der für die Fortsetzung des Abonnements nicht ausreicht, werden die Nutzer, die sich längst an die Google-Dienstleistung gewöhnt haben, Protest anmelden. Um das zu vermeiden, werden die Bibliotheken anderswo sparen und zum Beispiel wie seinerzeit wegen der Fachzeitschriften weniger Bücher anschaffen. Fest steht, dass die Vereinbarung vom Herbst letzten Jahres die digitale Welt verändern wird, weil sie die Macht an eine einzige Firma abtritt. Mit Ausnahme von Wikipedia kontrolliert Google bereits heute einen Großteil der online abgefragten Informationen. Neben dem ursprünglichen "Big Google" haben wir Google Earth, Google Maps, Google Images, Google Labs, Google Finance, Google Arts, Google Food, Google Sports, Google Health, Google Checkout, Google Alerts. Weitere Google-Unternehmen sind in der Mache. Google Book Search verspricht zur größten Bibliothek und zur größten Buchhandlung zu werden, die je existierten. Wer weiß, ob uns das dem Traum der Aufklärung näher bringen wird.

Copyright Warnings: Facts and Fiction

Nach den Meldungen und Gerüchten über Absprachen zwischen RIAA, MPAA und einigen großen US Internet Service Providern (ISP) nach denen die Provider einer "freiwilligen" Weitergabe von Daten über Benutzer von online Tauschbörsen hier ein guter Artikel der über die Hintergründe aufklärt und einige Fragen beantwortet.  Denn das alles ist erstmal nichts neues:
Yes, the RIAA, MPAA and other outfits do plan to send copyright infringement warnings to ISPs, but they’ve been doing so for at least half a decade.
Doch was bedeutet das konkret?
  • Copyright infringement warnings?
  • So, is my ISP spying on me?
  • What do they know about me?
  • Do I have to be worried?
  • Can I protect (hide) myself?
RIAA, MPAA Copyright Warnings: Facts and Fiction TorrentFreak
It’s has been a good week for the entertainment industry lobbyists. Hundreds of news outlets wrote in detail about how the RIAA and MPAA are negotiating with Internet service providers to warn alleged copyright infringers. No one seemed to notice that this isn’t really news as they’ve been working together for years, with ISPs passing on warnings to their customers on behalf of the studios.
Auch interessant in dem Zusammenhang: Poll: How Would You Respond to an RIAA/MPAA Warning?

Anonymisierung gegen Kriminalisierung

Schwedische "File-sharer", also Menschen die z.B. das bit torrent Protokoll zum tauschen von Dateien verwenden reagieren mit neuen Techniken zur Anonymisierung gegen die zunehmende Kriminalisierung von Internet Tauschbörsen durch Musikindustrie und andere Rechteinhalber, die Ihre Copyright Rechte durch "File sharing" verletz sehen. Bei Torrentfreak wird der neue Anonymisierungsdienst von "the Pirate Bay" vorgestellt: Pirate Bay Announces IPREDATOR Global Anonymity Service
As the entertainment industries turn their lobbying power towards ISPs and governments in their on-going battle against file-sharers, more and more people are looking at neutralizing the effects of monitoring and new legislation. Many file-sharers already pay a few dollars each month for a VPN service. This type of facility allows the user to protect his Internet connection with encryption while “tunneling’ data in privacy through the servers of a VPN provider, usually located in another country. The user’s ISP-designated IP address remains hidden, revealing only a second IP address provided by his VPN company. This type of service hinders outsiders from finding the identity of an individual behind an IP address, while helping Internet users effectively side-step laws which may prove inconvenient or unpalatable in their home country. For those who like to share files, one country set to introduce an extremely unpalatable law is Sweden. Due to come into force in just over a week, the controversial Intellectual Property Rights Enforcement Directive (IPRED) legislation will make it easier for copyright holders to get their hands on the personal details of suspected illicit file-sharers. But not if the crew of The Pirate Bay have anything to do with it. Timed to coincide with the introduction of IPRED on April 1st 2009, a brand new service designed to neutralize the effects of the law will be launched. Dubbed ‘IPREDATOR’, this brand new anonymity service from The Pirate Bay promises to make subscribers “more anonymous” than when using traditional VPN services.

Das reaktionäre Denken der Bestitzstandswahrung

Es ist schon komisch welch sonderbare Blüten die Auseinandersetzung um die von Google betriebene massenhafte Digitalisierung von geschriebenem Wort treibt. Bei den Perlentauchern schreibt Matthias Spielkamp: Open Excess: Der Heidelberger Appell
Verleger und Autoren wehren sich auf Initiative des Heidelberger Professors Roland Reuß gegen eine "Enteignung" durch Google und Open Access. Ihre Argumentation ist haarsträubend, voller Fehler und gefährlich. Roland Reuß hat einen Lauf. Am 11. Februar hatte der Philologe und Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Polemik veröffentlicht, in der er großen deutschen Wissenschaftsorganisationen, allen voran dem Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine "heimliche technokratische Machtergreifung" (so der Titel) unterstellte.
Update - weitere Artikel zum Thema: Bei Netzpolitik beschreibt Markus Bekedahl die merkwürdigen Stilblüten, zu denen das Thema bei einem linken Leitmedium wie der Taz führt: Open Access in der Taz
In der Taz versucht sich Rudolf Walther an einer fundamentalen Kritik an der Digitalisierung von Büchern durch Google: Open Enteignung. Leider verwechselt der Autor dabei so einiges und schafft es zum Schluss sogar, die Bestrebungen von Google und der Open Access Bewegung mit den Piraten vor Somalia in Verbindung zu bringen: "Die Google-Piraterie und der “Open-acces”-Schwindel sind gefährlicher als die Piraterie entlang der somalischen Küste"
Weiter Artikel zum Thema:

Weitere Prozesse sollen Bit Torrent Seiten kriminalisieren

Die erste  Runde im spektakulären Prozess gegen die Bit-Torrent-Tracker-Seite "The Pirate Bay" ist gerade beendet (Zusammenfassung von Andreas Pohl bei Netzpolitik), da kündigt sich auch schon der nächste Prozess an, diesmal gegen die Bit Torrent Siete Minova. Auf Torrentfreak kann man dazu lesen: Mininova Trial Due in Two Months
The top three BitTorrent sites are all involved in at least one court case. The Pirate Bay trial has just ended and isoHunt is involved in a case against the MPAA, and one against CRIA - the Canadian equivalent of the RIAA. Mininova, based in The Netherlands, is up against local anti-piracy outfit BREIN, which has a reputation for forcing torrent sites offline or to hosting in other countries. Through legal action, BREIN now hopes to convince the court that Mininova has to filter its search results, so that all .torrent files which may point to unauthorized content are removed...
Den ganzen Artikel weiterlesen: Mininova Trial Due in Two Months