Gov2.0 Barcamp 09

Heute fand in den Räumen der “Hertie School of Governance” die Konferenz “Gov2.0” in Form eines BarCamp statt. Die Konferenz soll dazu beitragen, eGovernment, eDemocracy, eParticipation, eTransparancy, eCollaboration in Deutschland zu fördern, von guten Beispielen aus aller Welt zu lernen und alle an diesem Ziel Interessierten miteinander ins Gespräch zu bringen und zu vernetzen.

Hier das gesamte Programm auf der mixxed Seite zur Vorbereitung der Konferenz. Die zwei Sessions die mich am meisten interessiert und  beeindruckt haben:

Innovation und Collaboration für eine Ideenfabrik des öffentlichen Sektors in Deutschland

von Prof. Dr. Jörn von Lucke (TICC/ZU)

In den USA fordert die Bundesregierung mit dem „Open Government“-Ansatz Unternehmen und Bürger auf, aktiv mit eigenen Vorschlägen innovative Ideen und Anwendungen in die Verwaltung hineinzutragen. Open Innovation, Kreativitätswettbewerbe und Crowd Sourcing bringen vielfältige Ideen und IT-Lösungen hervor, die maßgeblich zur Transparenz und zur Partizipation beitragen. Wie können wir auch in Deutschland das Potential dieser Innovationskultur nutzen, wie mit „Crowdsourcing“ eine neuartige Ideenfabrik für den öffentlichen Sektor generieren? Übernehmen Bürger und Unternehmen dadurch die Aufgaben der Forschung und Entwicklung für die Verwaltung? Wie können Verwaltungsmitarbeiter mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen in eine solche offene Ideenfabrik eingebunden und mobilisiert werden? Bieten sich hierfür Stadt-, Regional- und Behördenwikis an? Wie soll die öffentliche Verwaltung mit diesen Ideen konstruktiv umgehen und für einen raschen Wissenstransfer sorgen? Wer kümmert sich in den kommenden Wochen aktiv um solche Ansätze?

Ideen für eine nationale E-Government-Strategie.

mit Erwin Schwärzer und Markus Städler vom Bundesministerium des Innern:

Hintergrund: Deutschland will im E-Government an die europäische Spitze. Dazu sind verbindliche Ziele und gemeinsame Schwerpunkte für die Informationstechnologie in der öffentlichen Verwaltung nötig. Diesen Rahmen soll eine föderale Strategie für E-Government bilden, die von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und interessierten Bürgern gemeinsam geschaffen wird. Eine erste Themensammlung gibt es bereits.
Session: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IT-Stabs des Bundesministeriums des Innern diskutieren mit Ihnen die Inhalte der nationalen E-Government-Strategie. Bringen Sie Ihre Zukunftsvorstellungen, Ihre Ideen und Ihre Projektvorschläge ein. Welche Vision soll Deutschlands Verwaltung bis 2020 leiten? Welche Ziele sollen verfolgt werden? Welche Themen muss die Strategie enthalten? Welche Aspekte sind Ihnen besonders wichtig, aber bislang unter den Tisch gefallen?


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